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Urlaub Kemer, Urlaub Göynük / Türkische Ägäis: Reisebericht Kemer

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Voller Vorfreude und Aufregung landen wir nach einem etwa dreistündigem Flug bei strahlend blauem Himmel in der türkischen Stadt Antalya. Nach dem Empfang geht es von hier aus auf einer wunderschönen, jedoch kurvigen Küstenstrasse etwa 45 Minuten zu unserem Urlaubsort Göynük in der Nähe von Kemer.

Im Hotel angekommen sind die Sachen schnell ausgepackt, um uns auf Erkundungstour durch das Hotel zu begeben. In einem riesigen, verwachsenen Garten liegt unser Hotel wie eine Burg. Direkt davor eröffnet sich die Weite des Mittelmeeres glasklar an einem kiesigen Sandstrand. Die gigantische Bergwand der Taurusgebirges beginnt quasi hinter dem Hotel und ragt bis in den Himmel hinein.

Am nächsten Morgen begeben wir uns zu Beginn unseres Kemer Urlaub auf einen Spaziergang durch das Dorf Göynük. Kleine Bars und unzählige Klamottenläden säumen die Strasse. Ein netter deutschsprachiger Herr lädt uns ein auf eine so genannte blaue Reise.

Wir lassen uns nicht lange bitten und finden uns für umgerechnet 10 EURO am nächsten Morgen auf einem traditionellen Holzboot, einer Gulet wieder. Hinaus geht es in die glasklare Ägäis, eine der schönsten Küsten des Mittelmeeres mit türkisblauem, glasklaren Wasser und unzähligen Buchten, die zum Schwimmen und Schnorcheln einladen.

Gegen Mittag grillt der Kapitän Fisch und Hähnchen, traditionell serviert mit Salat und Reis. Spätestens jetzt haben wir uns in das Land verliebt.

Der nächste Tag gehört Kemer. Nur wenige Kilometer von Göynük entfernt, liegt das ehemalige Fischerdorf. Heute befinden sich hier unzählige Luxushotels, Vergnügungsparks, Restaurants und Geschäfte die den Urlaub in Kemer möglichst angenehm machen sollen. In der Einkaufsstrasse und auf dem Wochenmarkt vergessen wir die Zeit und die Grenzen unserer Urlaubskasse. Nahe des Hafens klettern wir auf einen Hügel, auf dem sich ein Folklore-Museum unter freiem Himmel befindet. Kleine Schaubuden erzählen Geschichten aus dem türkischen Alltag. Von hier oben ist der Blick durch grüne Pinien auf die darunter liegende Stadt und die Bucht von Kemer sensationell. Ein preiswertes und leckeres Abendessen in einem Fischrestaurant mit den typisch türkischen Vorspeisen und frischem Fisch rundet den Abend ab.

Die nächsten Tage in unserem Urlaub genießen wir die Sonne, die Gastfreundschaft und die atemberaubende Kulisse des Taurusgebirges. An klaren Tagen sehen wir die etwa 50 km entfernte Stadt Antalya. Nach der Erholung begeben wir uns wieder auf Entdeckungstour mit einem Ausflug nach Demre und Myra. Nicht weit von Kemer entfernt befindet sich die Heimatstadt des Nikolaus. Einer alten Legende zufolge ist der Heilige Nikolaus hier geboren. Das Haus steht noch heute zur Besichtigung offen. Bei einer anschließenden Bootsfahrt bestaunen wir die Überreste der versunkenen Stadt Simena im kristallklaren Wasser. Der Nachmittag gehört den berühmten Felsengräbern von Demre. Hier beginnt die lykische Küste, die sich westlich bis nach Marmaris erstreckt. Die antiken Felsengräber sind das charakteristische Merkmal dieser Küste.

Mittlerweile fühlen wir uns in der Türkei so wohl, dass wir uns eine Tour auf eigene Faust zutrauen. Mit dem Mietwagen geht es die Küstenstrasse in westlicher Richtung durch einsame Bergtäler und unberührte Landschaften. Unterwegs pausieren wir in einem einsamen Fischrestaurant an einem kleinen Bach. Unter freiem Himmel geniessen wir den besten Fisch mit frischen Lavas, einem Fladenbrot und Dorfkäse.

Frisch gestärkt fahren wir weiter nach Olympus. Hier brannte einst das olympische Feuer. Die antike Stadt ist heute von dichtem Wald umgeben. Ein Spaziergang durch die verwachsenen Ruinen ist ein echtes Abenteuer. Am Ende der Ruinen erreichen wir einen Wald voller Baumhäuser, an dem Individualtouristen aus aller Welt Urlaub machen.

Direkt dahinter eröffnet sich der Strand von Olympus mit einem riesigen Felsen als Wahrzeichen und einer unglaublichen Ruhe. Unser Urlaub in Kemer neigt sich dem Ende, aber unsere Liebe zur Türkei hat gerade erst begonnen.

Danke für diesen Reisebericht aus Kemer, Mathilda