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Urlaub Lago Maggiore - Reisebericht Lago Maggiore Reise

Italien Reisen z. B. Urlaub Lago Maggiore buchen oder Reisebericht Lago Maggiore lesen

Die Eltern meines Freundes verbrachten jedes Jahr zwei Wochen am Lago Maggiore, und dieses Jahr hatten sie uns eingeladen einige Tage gemeinsam mit ihnen zu verbringen. Also setzten wir uns in den Zug und fuhren über Basel, durch den Gotthard-Tunnel bis nach Locarno. Hinter dem Gotthard beginnt der Süden, und tatsächlich war der Himmel nach dem langen Dunkel auf einmal blau. Die Wolken waren an der Nordseite der Alpen hängen geblieben.

In Locarno holten uns die Eltern meines Freundes ab, und wir fuhren über die Grenze nach Italien. Dort hatten wir in Pino, einem winzigen Dörfchen, ein kleines Zimmer mit wunderschönem Blick auf den See. Die Landschaft rund um den Lago Maggiore ist traumhaft. Es war Juni und überall grünte und blühte es, und ringsum waren die majestätischen Gipfel der Berge zum Teil noch mit Schnee bedeckt. Der See ist dunkelblau und klar.

Pino liegt an einem Hang und es gibt eine Kirche, wie vermutlich in jedem auch noch so kleinen italienischen Dorf, und ein paar Häuser und das wars. Aber durch die steilen Gässchen zu streifen und dabei den See zu Füßen zu haben, war sehr schön.

Es gibt auch eine Stelle an der man gut baden kann, allerdings ist das Wasser des Lago Maggiore ziemlich kalt. Es wird ja von den Gebirgsbächen und den Gletschern der Alpen gespeist. Zudem hat man nur wenige Stunden am Tag Sonne. Im Osten, dort wo auch Pino liegt, hat man nachmittags Sonne, im Westen dafür eher vormittags. Die Berge, die den See umgeben werfen halt ganz schön große Schatten.

Den ersten Abend verbrachten wir gemütlich mit leckerem italienischem Essen und einer guten Flasche Wein in dem Restaurant unserer Pension. Alles war hier sehr familiär und die Wirtsleute waren bemüht einem jeden Wunsch zu erfüllen. Ich persönlich bin ein großer Fan der italienischen Küche, für mich ist es die beste Küche der Welt.

Am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt um den See. Der Lago Maggiore ist etwa 66 km lang und eher schmal. Wir fuhren bis Lavino, machten zwischendurch eine Kaffeepause in dem hübschen Städtchen Luino, streiften durch die Straßen und besuchten die Pfarrkirche St. Peter und Pauli. In Lavino gibt es eine Autofähre, die uns an das Westufer des Lago Maggiore brachte. Die Überfahrt dauert nicht lang, aber es war schön, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die wunderschöne Landschaft vom Wasser aus betrachten zu können.

Wir besuchten die Wallfahrtskapelle Sacro Monte di Ghiffa, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, aßen Mittag in einem schicken Restaurant direkt am See, nahmen ein kleines Erfrischungsbad, das mich sehr viel Überwindung gekostet hat, und fuhren dann weiter zum Monte Verità, der, oberhalb von Ascona, einstmals das Zentrum alternativer Lebensformen war.

Der größte Teil des Lago Maggiore gehört ja zu Italien, aber der Norden gehört zur Schweiz. Viele der Städtchen um den See lohnen einen Besuch. Ascona und Locarno haben beide eine schöne Altstadt, man kann gemütlich in den Straßencafés sitzen und leckeres Eis essen und dabei die Schiffe auf dem See oder die Passanten beobachten.

Was mir aber am allerbesten gefallen hat, ist das Valle Maggia. Das ist ein Tal im Tessin, nicht weit von Locarno. Kleine Straßen führen am Fluss lang und man fühlt sich wie auf einer Zeitreise. Große vom Wasser glatt polierte Steine liegen im Flusslauf des Maggia, man ist manchmal ganz alleine in dieser unwirklichen Landschaft unterwegs.

Es gibt alte verfallene Bauernhäuser, ab und an kleine Gasthäuser in denen man einkehren kann und an manchen Stellen kann man im eiskalten und kristallklaren Wasser baden. Im Winter gehört das Tal wohl zu den abgeschiedensten Plätzen Europas, aber im Sommer ist es ein beliebtes Ausflugsziel.

Wir hatten fast die ganze Woche, die wir da waren Sonnenschein, und bei Sonne gehört der See sicher zu den schönsten Orten Europas. Aber bei schlechtem Wetter haben die Berge schon was sehr bedrohliches, ziemlich plötzlich kann sich dann das Unheil zusammenbrauen.

Danke für diesen Reisebericht vom Lago Maggiore, Carola