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Kurzurlaub Rügen: Reisebericht

Hier Urlaub in Deutschland z. B. auf Rügen buchen oder den Reisebericht lesen

Vom 1. Juni bis 4. Juni 2011 haben wir zu viert einen Kurzurlaub auf Rügen gemacht. Da wir vorher bereits in Kiel waren, hat sich die Anreise zum Glück nicht so lange hin gezogen wie aus Franken. Nachdem wir die imposante Rügenbrücke überquert hatten, dauerte es jedoch noch über eine halbe Stunde, bis wir endlich in unserem Urlaubsort Binz angekommen waren.

Binz ist wohl das (größte) touristische Zentrum auf der Insel und so herrschte hier schon ein angenehm pulsierendes Leben in den Straßen und an der Strandpromenade. Als Quartier hatten wir zwei Zimmer im Centralhotel Binz gebucht, welches seinem Namen alle Ehre macht. Man befindet sich wirklich mitten in Binz, direkt in der Fußgängerzone und nur ca. 150 m vom Strand entfernt; zentraler geht es kaum. Wir hatten zwei schöne, geräumige Zimmer und auch das Frühstücksbuffet, welches wir morgens auf der Restaurantterrasse einnehmen konnten, war vielseitig und lecker.

Alternativ hätten wir z. B. auch eine Ferienwohnung buchen können, wenn wir gewusst hätten, das man in Binz problemlos auch ein leckeres Frühstücksbuffet ohne Übernachtung im Hotel bekommen kann.

 

Nachdem wir am ersten Abend nicht mehr viel Zeit hatten, haben wir uns nur noch ein bisschen in der hübschen Fußgängerzone umgesehen, bevor es in eine dortige Pizzeria ging in der wir gut gegessen haben. Danach haben wir noch einen Bummel entlang der Strandpromenade unternommen, an der man auf den ersten paar hundert Metern noch einige Hotels und Restaurants findet.

Tipp: Ausführliche Infos über Binz bietet das umfangreiche Portal www.ruegenbinz.de.

Am nächsten Morgen wurden Christine und ich bereits kurz nach 5 von der aufgehenden Sonne geweckt, die sich in ihrer strahlenden Pracht nicht von den Vorhängen aufhalten ließ. Ein Hotelzimmer in einem der unteren Stockwerke wäre sicher nicht ganz so hell gewesen.

Nach dem Frühstück starteten wir unseren Kurzurlaub auf Rügen richtig und ließen uns von Tanja und Harry erstmal das Kap Arkona mit den Kreidefelsen zeigen. Am Ortsrand von Putgarten kommt man mit dem Auto nicht mehr weiter, was aber kein Problem ist, denn von hier aus kann man die restlichen ca. 2 Kilometer bis zum Kap Arkona entweder zu Fuß, wie ich mit dem Mietfahrrad oder mit der Bimmelbahn, also dem Touristenzug (die anderen drei) zurücklegen.

Am Kap Arkona gibt es eigentlich gar nicht so viel zu sehen, aber man ist natürlich auf Touristen eingerichtet und ein Abstieg hinunter ans Ufer (steile Treppe, feste Schuhe empfohlen) mit Blick zu den Kreidefelsen ist schon interessant.

Von dort aus ging es weiter in den noch relativ ursprünglichen Nachbarort Vitt mit seinen teils Reet gedeckten Häusern. Hier gab es am heutigen Vatertag (Männertag) auch mehr Touristen als Einheimische, aber ein Bummel durch das kleine Örtchen am Meer ist schon ganz nett.

Als wir wieder am Parkplatz angekommen waren, fuhren wir weiter nach Ralswiek, wo im Sommer auf einer großen Bühne direkt am Wasser immer die Störtebeker Festspiele stattfinden. Eher durch Zufall sind wir dabei den Hügel hinauf gelaufen und haben auf der Restaurantterrasse des schönen Schlosshotel Ralswiek einen herrlichen Aussichtspunkt über das Festspielgelände entdeckt, den wir bei Kaffee und Kuchen auch ausgiebig genossen haben.

 

Doch natürlich war uns das noch nicht genug und so ging es noch einmal weiter, diesmal nach Sellin. Dieser Urlaubsort am Meer hat als einziger Ort auf Rügen eine bebaute Seebrücke, die inzwischen eines der Wahrzeichen der Insel geworden ist.

Nachdem wir uns das doch deutlich kleinere Sellin etwas ausgiebiger angesehen hatten, waren wir uns einig, das Binz für einen Kurzurlaub auf Rügen für uns besser geeignet ist, da Sellin zwar hübsch, aber eben auch deutlich ruhiger ist. Es gibt nur eine relativ kurze Einkaufsstraße und der Strand liegt mindestens 20 Höhenmeter unterhalb des Ortes. Allerdings ist der Strand hier auch sehr schön und vom Ort aus hat man einen herrlichen Blick auf Strand und Seebrücke, welche man per Aufzug oder über eine große Treppe erreichen kann. Eine Strandpromenade fehlt hier leider.

Wir suchten uns noch ein nettes Restaurant in Sellin in dem wir auch gut zu Abend essen konnten und dann ging es zurück nach Binz, wo wir diesmal nur noch kurz zur Seebrücke spazierten.

Am nächsten Tag ging es zunächst noch einmal zurück nach Sellin, denn dort gibt es eine Tauchglocke, die sich ein paar Meter unter Wasser absenken lässt und damit wollten Harry, Tanja und Christine unbedingt untertauchen. Leider gab es an diesem Tag nicht so viel unter Wasser zu sehen, aber interessant war es trotzdem.

Tipp: Ausführliche Infos über Sellin findet ihr auf dieser Seite. Eine Übersicht der Ferienparks auf Rügen findet ihr hier.

Die nächste Station bei unserem Kurzurlaub auf Rügen war dann der Rügenpark in Gingst, der sich relativ zentral auf der Insel befindet. Hier findet man vor allem mehr als 60 maßstabsgerecht nachgebaute Miniaturen von Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt, sowie von Rügen. Von der Titanic über den Reichstag bis hin zur Oper von Sydney gab es sehr viel zu sehen und wir hätten am liebsten von jeder Sehenswürdigkeit ein bild gemacht.

Zunächst sind wir mit einer kleinen Bahn durch den Park gefahren und haben danach alles noch mal ausgiebig zu Fuß erkundet. Die 15 Fun- und Fahrgeschäfte die es dort auch noch (fast alle im Preis enthalten) gibt, haben wir zwar nicht genutzt, aber immerhin das Parkrestaurant. Der Rügenpark ist auf jeden Fall ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie und wenn man alles nutzt, ist der Eintrittspreis auch berechtigt.

Schließlich stand als letztes noch das Seebad Prora auf dem Programm. Dieses einst von Hitler geplante Urlaubsparadies für bis zu 20.000 Menschen wurde nie genutzt, es gibt aber einen mehrere Kilometer langen Wohnkomplex direkt am feinsandigen Strand, dessen Anblick einfach faszinierend ist. Den Strand hier kann man scheinbar ganz normal nutzen, während die verschiedenen Gebäudeteile teilweise als Museum dienen oder für andere Zwecke (u. a. Jugendherberge) genutzt werden. Sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben.

Zum Abschluss nahmen wir uns noch mal etwas mehr Zeit für unseren Urlaubsort Binz und erkundeten das Zentrum etwas ausführlicher. Heute war hier richtig was los und an der Promenade, direkt hinter dem feinsandigen Strand, gab es am Abend sogar Livemusik und richtig viel Trubel.

Unser Fazit von diesem Kurzurlaub auf Rügen ist eindeutig positiv. Egal ob ein Hotel oder eine Ferienwohnung Rügen, schöne Unterkünfte findet man dort mehr als genug. Sehr schöne Ferienwohnungen gibt es z. B. hier. Uns hat es auf Rügen sehr gut gefallen, wobei wir allen die gerne etwas mehr Unterhaltung und Leben haben wollen einen Urlaub in Binz empfehlen können.

Hier ist am meisten los und man bietet den Urlaubern am meisten, auch wenn andere Orte sicher auch viel für die Gäste tun. Lediglich die Teils teuren und weit entfernten Parkplätze sowie die doch recht hohe Kurtaxe sind nicht so ganz optimal.

Dafür bekommt man hier allerdings auch einen sehr schönen, sauberen Urlaubsort mit herrlichen Gebäuden aus der Zeit der Bäderarchitektur und eine Insel mit sehr vielen Ausflugsmöglichkeiten. Beim nächsten Mal darf es gerne mehr als nur ein Kurzurlaub auf Rügen sein!